Regionen

Regionen des Selbstverwaltungskreises Žilina:

Geographische Lage & Administrative Gliederung

Der Selbstverwaltungskreis Žilina liegt im westnördlichen Teil der Slowakei. Es geht um die drittgrößte Region in unserem Land. Sie grenzt an Tschechische Republik im Westen und an Polen im Norden. Des Weiteren grenzt sie an drei andere slowakische Regionen – Trenčín,  Banská Bystrica und Prešov. Dieser Landkreis besteht weiter aus fünf kleineren Regionen (Oberes Waag-Gebiet, Kysuce, Liptau, Orava und Turiec) und 11 Kreisen (Bytča, Čadca, Dolný Kubín, Kysucké Nové Mesto, Liptovský Mikuláš, Martin, Námestovo, Ružomberok, Turčianske Teplice, Tvrdošín und Žilina).

• Landfläche : 6809 km2

• Einwohneranzahl: 690 434 ( 2016 )

• Bevölkerungsstand pro km2: 101.4

• Sitz des Selbstverwaltungskreises Žilina: Žilina

• Arbeitslosigkeitsrate: 6, 92 % (2016)

• Nominaler Monatsgehalt im Schnitt : 918 Euro ( 2015 )

• Anzahl von Bezirken: 11

• Anzahl von Städten: 19

• Anzahl von Gemeinden: 296

Natur

Region Žilina ist vorwiegend gebirgig und liegt in einer relativ hohen Seehöhe. Die Tale an den Flüssen Waag, Orava, Kysuca oder Turiec liegen ungefähr bis 300 Meter über See und sind vom Bergland und Gebirgen umgeben: Westliche Tatra, Niedrige Tatra, Große Fatra, Kleine Fatra, Beskiden, Strážovské vrchy, Javorník-Gebirge, Choč, Hügelland Kysuce und viele andere. Die höchste Bergspitze ist Bystrá in der West Tatra ( 2248 M.ü.M.). 

In dieser Region gibt es 4 Landschaften, die gleichzeitig Naturparks sind - Hohe Tatra, Niedrige Tatra, Große Fatra und Kleine Fatra. Des Weiteren findet man hier 4 Naturschutzgebiete, 62 nationale Naturreservationen, 39 Naturdenkmäler und 9 Naturschutzdenkmäler.

Wirtschaft

Die Region Žilina ist eine Region mit hohem Investitionspotenzial. Eine gute Basis bildet sie für high tech Bereiche, zum Beispiel Software Engineering, Informations- und Kommunikationstechnologien, Elektrotechnik, Elektronik. In den letzten Jahren entwickeln sich auch die Dienstleistungen viel schneller, insbesondere Finanzen, Forschung und Entwicklung, Reiseverkehr, Logistik und Vertrieb. In der Region lebt bis heute eine langjährige Tradition von Maschinenproduktion (für Bahn, weiter Lager, Baumaschinen und Geräte), die sich dann in der Automobilindustrie weiterentwickelt. Der Leader im Wirtschaftswachstum in dieser Region ist der koreanische Automobilproduzent KIA Motors. Zugleich ist dieses Unternehmen die größte ausländische Investition in Žilina gewesen. Eine wichtige Rolle spielt hier die Forstwirtschaft, weil die Wälder mehr als eine Hälfte des Gebietes einnehmen. Dank diesen reichen Holzressourcen sind in der Region schon traditionell die holzverarbeitenden Industriebranchen etabliert, wie etwa Holzindustrie und Papier- und Zellstoffproduktion. Die Region ist auf viele Mineralquellen stolz, die sogar zur Therapie eingesetzt werden können. Diese sind am meisten an dem weiteren Wachstum der angebotenen Badeorte beteiligt. Es wachsen auch Dienstleistungen im Bereich Wellness und Getränkeproduktion. Reiseverkehr stellt ebenfalls einen geförderten Wirtschaftsbereich dar.  

Infrastruktur

Die Region grenzt an Polen und Tschechische Republik. Es gibt 9 Grenzübergänge, die genutzt werden können. In Bezug auf die strategische geographische Lage werden über diese Region wichtige Straßen des internationalen Straßennetzwerkes geführt. Die wichtigsten davon sind: E 50 Tschechische Republik - Žilina - Košice - Ukraine, E 75 Polen - Čadca - Žilina – Ungarn und Österreich, E 77 Polen - Trstená - Dolný Kubín - Šahy - Ungarn , E 442 Tschechische Republik - Makov - Bytča – Verbindung zu E 50 und E 75. Die Region Žilina kreuzen zwei Autobahne, die heutzutage noch teilweise fertiggebaut werden: D1 Richtung Bratislava – Košice und D3, Richtung Hričovské Podhradie – Žilina – Čadca – Polen. Die Stadt Žilina spielt auch im Bahnverkehr eine wesentliche Rolle. Sie ist ein wichtiger Punkt wegen direkter Bahnverbindung mit der Stadt Čadca und Zwardoń in Polen, und aus der Tschechischen Republik über Čadca und Žilina Richtung Bratislava und Košice. In der Nähe der Stadt Žilina, konkret in der Gemeinde Teplička nad Váhom wird ein Terminal für intermodale Verkehre gebaut. Des Weiteren liegt hier ein internationaler Flughafen Žilina Dolný Hričov. 

Reiseverkehr

Die Natur und Kultur sind die wichtigsten Schätze dieser Region. Mehr als eine Hälfte des Gebietes nehmen Landschaften mit verschiedenen Schutzstufen ein. Nicht nur wunderschöne Natur, sondern auch 22 nationale Kulturdenkmäler, 1096 stabile und 1386 mobile Denkmäler, 1 Denkmalschutzgebiet in der Stadt, 3 Schutzgebiete der Volksarchitektur (Gemeinde Vlkolínec ist sogar als Weltkulturerbe bei UNESCO eingetragen) und 19 Schutzzonen.

Dank der wunderschönen Naturgegebenheiten ist diese Region eine attraktive Destination für Sommer- und Wintertouristik. 25% aller slowakischen markierten Wegen und Fahrradstrecken liegt gerade in der Region Žilina. Deswegen lieben die Besucher diesen Ort. Das Angebot von Dienstleistungen für Wintersportfans ergänzen Wintersportzentren für Skiläufer. Pisten und Strecken für Skilangläufer von hoher Qualität, moderne Skilifte und Seilbahne stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Touristen können in einem von 400 Hotels unterkommen, in Restaurants gutes Essen genießen und in Auskunfteien mehr über die Region erfahren. Diejenigen, die den Urlaub gerne eher ruhig verbringen oder auch Wassersportarten bevorzugen, erwarten einige Badeanlagen mit Thermalwasser, Pools, Seen oder Staubecken. 

Ausgezeichnete Naturbedingungen, hochwertige Dienstleistungen, viele Skizentren, Aquaparks, Badeorte sowie Kulturdenkmäler locken im Jahresschnitt mehr als 800 000 Besucher. Das ist mehr als die Anzahl der Bewohner, die hier leben. Die Region Žilina ist die zweite meistbesuchte Region in der Slowakei und was die Anzahl von Übernachtungen anbelangt, steht sie langfristig auf der ersten Stelle.   

Kultur & Schulwesen

Das staatliche Kammerorchester in Žilina erfüllt eine wichtige Rolle in der regionalen Kultur. Wir finden hier 3 Theater, 5 Nationalbibliotheken, viele Museen und Stadtbibliotheken. Die Besucher finden hier auch zwei Sternwarten. Einen gut entwickelten Netzwerk von Mittelschulen ergänzen noch 4 Hochschulen: Universität Žilina, Jessenius Medizinische Fakultät der Comenius Universität in Martin, Militärakademie von General Milan Rastislav Štefánik in Liptovský Mikuláš und Katholische Universität in Ružomberok.  


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